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Börse Asien korrigiert weiter: Softbank mit Rebound-Rallye - Nintendo, Komatsu stürzen ab
Marktberichte Börse Fernost weekly [09.02.2008 - 13:14] Die asiatischen Aktienwerte mussten die sechste Handelswoche in Folge leichter schliessen. Der Benchmarkindex der Region MSCI-Asia Pacific verlor weitere 3 % und weitete damit seinen aktuellen Jahresverlust auf enorme 11 % aus. Der Leitindex muss damit die schlechteste Jahreseröffnungsperformance seit über 20 Jahren ausweisen. Vor allem neu veröffentlichte Konjunkturdaten, die auf eine mögliche Rezession in den USA hinweisen, belasteten die Stimmung unter den Anlegern sehr. Sieben asiatische Märkte wie China, Hong Kong, Singapur und Südkorea hatten wegen der chinesischen Neujahrsfeiern nur eine verkürzte Handelswoche oder waren sogar die ganze Woche über geschlossen. Der australische Benchmarkindex S&P/ASX 200 verlor herbe 3,2 % und musste damit die Verliererindices der Region anführen. Der japanische Leitindex Nikkei 225 gab um herbe 3,6 % auf 13.017,24 Yen nach. Die grössten Wochenverlierer rekrutierten sich vor dem Hintergrund der US-Konjunkturängste aus dem Bereich der Werte, die einen hohen Teil ihrer Umsätze in den Vereinigten Staaten generieren. Der weltweit zweitgrösste Hersteller von Baumaschinen Komatsu (854658) verlor 12 % auf 2.275 und der Videospielgigant Nintendo (864009) gab um 11 % auf 47.350 Yen nach. Der Exportriese Li & Fung (616575), der unter anderem den grössten US-Einzelhandelskonzern Wal-Mart Stores (860853) beliefert, verlor herbe 10 % auf 27 Hong Kong Dollar. Noch deutlicher in Richtung Süden ging es aber für die Anteilscheine von Yamaha Motor (857690) mit einem Kursverlust von 18 % auf 2.030 Yen, nachdem die Anleger die Nachricht über die erste Gewinnprognosesenkung seit acht Jahren umgehend abstraften. Tiefrot mussten sich im Zuge der entfachten Konjunkturängste vor allem die Rohstoffwerte präsentieren. Der Benchmarkindex der Branche MSCI verlor herbe 6 % und musste damit die Sektorenindicesverlierer anführen. Keine Gnade kannten die Anleger gegenüber den Anteilscheinen von Zinifex (A0B9A4) mit einem Minus von 15 % auf 9,34 australische Dollar. Der Wert musste damit den grössten Wochenverlust seit Juni 2006 im Zuge eines um 4,9 % an der Londoner Edelmetallbörse gefallenen Zinkpreises ausweisen. Die Analysten von Morgan Stanley Dean Witter & Co. (885836) haben ihr Rating für den Wert von ´übergewichten` auf nur ` neutral` abgesenkt. Einen der absoluten Wochengewinner konnte hingegen die Boersenreport.de Top-Empfehlung Softbank (891624) mit einer Reboundrallye von sagenhaften 13,44 % auf 2.160 Yen stellen. Die Analysten der Deutsche Securities haben am 07. Februar in ihrer Ersteinschätzung Softbank (891624) mit einem Kaufempfehlung und einem Kursziel von 2.660 Yen positiv bedacht. Softbank (891624) haussierte daraufhin alleine am 07. Februar um 6,23 % auf 2.130 Yen. Durch eine Verbesserung des Markenimages und der Einführung von Discounttarifen hat das Unternehmen seinen Kundenstamm stark erhöhen können, schrieb ein Analyst von Deutsche Securities. Zuvor veröffentlichten Daten zufolge konnte Softbank im Januar mehr als doppelt so viele Neukunden gewinnen wie die beiden grössten Konkurrenten NTT DoCoMo (916541) und KDDI (887603) zusammen. Autor: Redaktion |
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