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Börse Fernost leichter unter Rezessionsängsten: Japan stürzt ab - Sony, Softbank Down
Marktberichte Börse Fernost weekly [05.01.2008 - 13:52] Die asiatischen Aktienwerte konnten in der abgelaufenen Handelswoche im Zuge von weltweit aufgekeimten Rezessionängsten nur leichter tendieren. Der Benchmarkindex der Region MSCI Asia Pacific büsste aber nur marginale 0,1 % auf einen Wochenendstand von 156,05 Zähler ein, nachdem er letzte Woche um 1,8 % hatte avancieren können. Die grössten Wochenverlierer mussten die Exportwerte stellen, nachdem die Anleger eine weltweit Stagnation oder noch schlimmer eine mögliche weltweite Rezession im Zuge von jüngst veröffentlichten sehr negativ ausgefallenen US-Konjunkturdaten befürchten. Der führende Benchmarkindex der asiatischen Börse in Japan Nikkei 225 musste einen herben Wochenverlust von 4% auf einen Endstand von 14.691,41 Zähler hinnehmen, obwohl die Börsen in Nippon nur für einen Handelstag in einer verkürzten Sitzung am 4. Januar geöffnet worden sind. Der NIkkei 225 schloss damit auf dem niedrigsten Stand seit Juli 2006. Bis auf die Länderindices aus China, Hong Kong, Malaysia und Indien mussten alle wesentlichen asiatischen Länderbenchmarkindices Abschläge ausweisen. Der pakistanische Karachi Stock Exchange 100 Index musste im Zuge der Ermordung der Oppositionsführerin Bhutto einen Verlust von 4,2 % verzeichnen. Bei den Exportwerten musste der nach Marktkapitalisierung weltgrösste Autobauer Toyota Motor (853510) ein Minus von herben 4,3 % auf den niedrigsten Stand seit April 2003 bei 5.780 Yen erleiden. Der weltweit grösste Chiphersteller und zugleich grösste Exportriese Koreas Samsung Electronics (881823) beklagte einen Wochenverlust von herben 3,1 % auf 539.000 Won. Deutlich in Richtung Süden ging es im Sog der einbrechenden japanischen Aktienbörse auch für die beiden Boersenreport.de Nippon Empfehlung. Der Unterhaltungselektronikgigant Sony (853687) verlor sagenhafte 6,61 % auf 5.790 Yen. Softbank (891624) büsste verhältnismässig gering um 3,24 % auf 2.235 Yen an Wert ein. Das Bruttosozialprodukt des Stadtstaates Singapur ist das erste Mal seit über 18 Quartalen zurückgegangen. Die Volkswirte hatten mit einem Zuwachs von 3,1 % gerechnet. Die grösste Bank des Stadtstaates und zugleich Südostasiens DBS Group Holdings (880105) verlor 1,16 % auf 20,48 Singapur Dollar. Noch deutlicher in Richtung Süden ging es aber für den weltweit grössten Betreiber von Einkaufszentren der australischen Westfield (A0B6XG) mit einem Kurssturz von 5 % auf 19,81 australischen Dollar. Das Unternehmen betreibt alleine 59 Einkaufszentren in den USA. Goodman Group, die grösste Immobiliengesellschaft aus Down Under verlor 3,9 % auf 4,5 australische Dollar. Auf der Sonnenseite konnten sich zumeist rohstoffaffine Werte einfinden, nachdem der Ölpreis ein neues Rekordhoch mit 100,09 US-Dollar je Barrel in New York erklimmen konnte und der Goldpreis für eine Feinunze im Zuge der Flucht der Anleger in den sicheren Hafen von Rohstoffen auf ein Allzeithoch bei 869,10 US-Dollar ansteigen konnte. Der zweitgrösste australische Ölproduzent Woodside Petroleum ADR (867328) legte um 3,5 % auf 52,17 australische Dollar zu. Die nach Marktkapitalisierung drittgrösste gelistete Gesellschaft CNOOC (626532) haussierte um 5,6 % auf 13,86 Hong Kong Dollar. Der grösste australische Goldminenbetreiber Newcrest Mining (873365) explodierte um 15 % auf 37,01 australische Dollar und konnte damit den höchsten Wochengewinn seit der zum 21. September endenden Handelswoche ausweisen. Zijin Mining Group Co. (A0BKW4) , die die grösste chinesische Goldmine betreibt, gefiel mit einem satten Kursplus von 7,5 % auf 13,48 Hong Kong Dollar. Autor: Redaktion |
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